Länder mit Avocado

Der Weltmarkt der Avocados und Mangos ist in den vergangenen Jahren gewachsen.

Die Avocadoproduktion nahm zwischen 2007 und 2016 jährlich um 5,6 % zu und erreichte 5.788.000 Tonnen; auch 2016 wuchs die Menge noch weiter an. Wenn auch der Avocado-Markt immer am Wachsen war, beschleunigte sich das Wachstum ab 2011 progressiv, obschon es im Zeitraum von 2007 bis 2010 eher unregelmäßig war.

Führenden Avocado-Exporteure. Millionen Tonnen

  1. Mexiko 1,47
  2. Dominikanische Republik 0,39
  3. Kolumbien 0,30
  4. Peru 0,29
  5. Indonesien 0,28

 

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Die Großhändler dieser Frucht profitierten vom Zuwachs, wobei sich dieses Marktsegment 13,797 Milliarden Dollar erreichte, dies entspricht, gemessen am Vorjahr, einem Anstieg von bis zu 23 %.

 

In den USA, der Dominikanischen Republik und Mexiko werden am meisten Avocados verzehrt. Das sind die Fakten mit mittleren Prozentwerten der größten Verbraucherländer dieser Frucht:

 

  • -Mexiko -> 17 %.
  • -USA -> 16 %.
  • -Dominikanische Republik -> 10 %.
  • -Indonesien -> 5 %.
  • -Kolumbien -> 5 %.
  • -Peru -> 4 %.
  • -Brasilien -> 3 %.
  • -China -> 3 %
  • -Kenia -> 3%
  • -Ruanda -> 3 %

 

 

Die Summe der restlichen Länder macht etwa 31 % des weltweiten Verbrauchs aus.

 

Schaut man sich die länderspezifischen Daten an, so sind zwischen 2007 und 2016, in der Dominikanischen Republik die Verkäufe mit 5 % am meisten angestiegen, während es in Peru rund 2 % sind. Hingegen erfuhr Mexiko den Schicksalsschlag wo sich alleine im Jahr 2007 die Verkäufe um satte 24 % reduzierten; auch 2016 war die Tendenz noch dieselbe.

 

Und dies obwohl die Prognosen optimistisch sind, denn es wird erwartet, dass die Avocadoproduktion bis 2025 voraussichtlich 7,6 Millionen Tonnen erreicht. Auch wenn es kein Produkt des täglichen Verzehrs ist, so hat es doch weltweite Beliebtheit erlangt, aufgrund seiner Nährstoffzufuhr mittels Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren.

 

Avocados werden weiterhin einen hohen Wachstumsrhythmus erfahren. Dieser Trend wird durch den Anstieg des Verzehrs sowie der Liberalisierung des internationalen Handels verstärkt werden. Allerdings muss man berücksichtigen, dass in einigen Exportländern die Binnennachfrage nachgelassen hat, was das zukünftige Wachstum begrenzen könnte.

 

Die globale Situation der Mango

 

Auch für die Mango begann ab 2016 das Goldene Zeitalter, und die Produktion stieg auf 372,900 Tonnen an (202,5 Millionen Dollar alleine in Mexiko) was einem jährlichen Zuwachs von 7,8 % entspricht).

 

Mexiko ist weltweit führender Exporteur dieser Frucht, dicht gefolgt von Peru. Die peruanischen Exporte beliefen sich auf 198,4 Millionen, dies entspricht einem Zuwachs von 1,3 % gegenüber dem Jahr 2015, als es noch 195,9 Millionen waren.

 

Die wichtigsten Importeure sind:

 

-Die Niederlande liegen mit 38 % des Imports an erster Stelle (entspricht $75,4 Millionen).

 

-Die Vereinigten Staaten kommen auf 28 % (entspricht $55,4 Millionen).

 

-Das Vereinigte Königreich erzielt 9,5 % (entspricht $18,4 Millionen).

 

Das zweifellos größte Wachstum wurde aber auf dem asiatischen Markt registriert. Dank der Anstrengungen des „Servicio Natural de Sanidad Agraria“ (Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft) zur Gewährleistung einer Mindestqualität des Produktes, genehmigte Asien im Jahr 2015 den Import peruanischer Mangos.

 

Diese Tatsache dient dem Rest der Welt als Beispiel einer möglichen Chance, wenn man in Richtung asiatischer Länder expandiert.

 

Obwohl ein positiver Trend sichtbar ist, empfehlen Marktexperten das Ganze mit Ruhe anzugehen. Es ist von entscheidender Bedeutung präventive Maßnahme auszuarbeiten, um gegenüber extremen atmosphärischen Veränderungen wie Dürren, Überschwemmungen oder Erd- und Felsrutschen gewappnet zu sein, damit die bepflanzten Zonen und deren Infrastrukturen geschützt sind.

 

Es muss weiterhin daran gearbeitet werden, um die Pflanzengesundheitsanforderungen zu erfüllen, die Länder wie China, Japan oder Singapur auferlegen, damit die Früchte überhaupt in die neuen Märkte gelangen können.

 

Auf jeden Fall könnten sich die Avocado und die Mango in keinem besseren (Reife-)Stadium befinden, denn es scheint als ob es auch in den nächsten Jahren so weitergehen wird.